13.03.2012
 
Funknetz in den Schulen und Gesundheit
 
Die drahtlosen Netzwerke (Wi-Fi oder WLAN) sind in den Schulen sehr populär geworden. Sie bieten zahlreiche pädagogische Vorteile an.
 
 
Jedoch sorgt sich die Schule ebenfalls über die Auswirkungen der Magnetwellen auf den menschlichen Körper, was bereits ein Diskussionsthema für die GSM-Netze (mobile Telefone) war. Aus diesem Grund hat die Fachstelle fri-tic ein Unternehmen beauftragt, Messungen über die elektromagnetischen Wellen des drahtlosen Netzwerkes (Wi-Fi) in den Räumlichkeiten der Fachstelle fri-tic durchzuführen. Das Ziel dieser Studie bestand darin, die Schulen über mögliche Risiken des drahtlosen Netzwerkes zu informieren.

Damit die elektromagnetischen Felder so klein wie möglich zu halten möchten, empfiehlt die Fachstelle fri-tic die folgenden Massnahmen (siehe auch die Empfehlungen der Bundesamt für Gesundheit BAG):
 
Das WLAN nur einschalten, wenn es gebraucht wird. Insbesondere beim Laptop ist es sinnvoll, das WLAN auszuschalten, weil sonst immer wieder nach einem Netz gesucht wird, was unnötige Strahlung verursacht und die Batterie entleert.
 
Den Laptop während der WLAN-Verbindung nicht am Körper halten.
 
Den Access Point möglichst zwei Meter entfernt von lang besetzten Arbeits-, Aufenthalts-, Spiel- oder Ruheplätzen installieren.
 
Den Access Point zentral platzieren, damit alle zu versorgenden Geräte einen guten Empfang haben.
 
Den WLAN g-Standard dem b-Standard vorziehen. Wegen seiner effizienteren Datenübertragung ist bei diesem Standard die Strahlenbelastung reduziert.
 
Falls eine Leistungsregelung möglich ist, sollte beim Access Point die Sendeleistung entsprechend dem zu versorgenden Gebiet optimiert werden.
 
Ein WLAN-Sender darf nur mit einer vom Hersteller dafür bestimmten Antenne betrieben werden. Wird eine nicht passende Antenne mit zu grossem Antennengewinn verwendet, kann die maximal erlaubte Sendeleistung überschritten werden.
 
Andere Dokumenten
 
Elektrosmog im Schulalltag
Einfache und kostengünstige Tipps zur Reduktion von Elektrosmog.
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Weiterführende Links
 
Bundesamt für Gesundheit (BAG)
 
Ärztinnen und Ärzte: Elektrosmog
 
Bundesamt für Kommunikation (BAKOM)
 
 
 
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