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Swisscom-Initiative "Schulen ans Internet" - FAQ

Ist der Internetanschluss über Swisscom kostenlos?

Die Standard-Verbindung mit einer Leistung von 6000/600 Kbit/s ist kostenlos. Dieses Basisangebot der Swisscom für Schulen umfasst auch:

  • Miete des Routers
  • zentralisierte Firewall
  • Inhaltsfilterung
  • Support bei Problemen

Andere kostenpflichtige Angebote sind ebenfalls zu günstigen Konditionen verfügbar.

Muss die Schule einen Teil der Installationskosten übernehmen?

Die Kosten für die Installation des Routers, den Betrieb, den Support und die Wartung werden von der Swisscom übernommen. Einzig die Kosten für die Arbeiten des Elektrikers im Innern des Gebäudes gehen zu Lasten der Schule. Diese Kosten betragen in den meisten Fällen zwischen CH 100.– und CHF 500.–.

In unserem Gebäude gibt es keine Telefonleitung. Können wir trotzdem von einem von der Swisscom gesponsorten Internetanschluss profitieren?

Die Swisscom tut ihr Möglichstes, um auch Schulen anzuschliessen, die über keine Telefonleitung verfügen. In gewissen Fällen wird dafür jedoch eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde verlangt.

Welche Vertragsdauer bietet die Swisscom an?

Das Sponsorangebot der Swisscom ist zeitlich unbegrenzt. Die Swisscom behält sich jedoch das Recht vor, den Vertrag mit einer Frist von 3 Jahren aufzulösen.

Verfahren zur Vertragsauflösung

Ein Antrag zur Aufhebung des Internetanschlusses kann kostenlos jeweils per Ende Monat per Brief an die Fachstelle fri-tic gestellt werden. Die erforderlichen Angaben sind: 1. Label des Routers (Klebeetikette auf dem Gehäuse) 2. Name, Adresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummer der Kontaktperson 3. Gewünschtes Datum der Vertragsauflösung 4. Unterschrift der zuständigen Person (Schule/Gemeinde) Der Router muss in jedem Fall aufbewahrt werden, bis der Swisscom-Techniker ihn abholt. Die Swisscom stellt einen Pauschalbetrag von CHF 500.– für Vertragsauflösungen im ersten Jahr in Rechnung.

Bedingungen für einen SAI-Anschluss

Die Schule muss über mindestens 4 Computer verfügen, die im Unterricht eingesetzt werden und untereinander mit einem lokalen Netzwerk (LAN) verbunden sind. Dabei kann es sich auch um ein drahtloses Netz (WiFi) handeln. Dieses Netzwerk muss von der Schule installiert und konfiguriert werden. Die Konfiguration wird in keinem Fall von der Swisscom durchgeführt. Die Fachstelle fri-tic stellt ein Dokument zur Verfügung, mit dem Sie die Installation eines Netzwerks in Ihrem Gebäude planen können.

Vereinbarung zwischen der Schule und der Fachstelle fri-tic

Nachdem die Sponsorenanfrage von der Swisscom gutgeheissen und der Anschluss realisiert wurde, erhält die Schule (per Post) eine formelle Vereinbarung, die von der zuständigen Person der Fachstelle fri-tic unterzeichnet ist. Darin werden alle Rechte und Pflichten beider Parteien beschrieben. Bitte lesen Sie dieses Dokument aufmerksam durch, unterzeichnen Sie es und schicken Sie es an die zuständige Person der Fachstelle zurück.

Wie lange dauert es vom Einreichen des Anfrage bis zum Moment, da der Anschluss funktionstüchtig ist?

In der Regel muss mit 6 bis 12 Wochen ab Eingang des vollständigen Antragsformulars gerechnet werden. Falls technische Probleme auftreten, kann es aber auch länger dauern (Gebäude in grosser Distanz zu städtischen Zentren, technisch veraltete Linien usw.). Damit der Internetanschluss zu Beginn eines neuen Schuljahres verfügbar ist, bitten wir Sie, uns das ausgefüllte Formular bis Ende Mai zuzustellen.

Unser Schulkreis / unsere Gemeinde umfasst mehrere Schulgebäude. Müssen mehrere Sponsorenanträge ausgefüllt werden?

Wenn jedes Gebäude über ein eigenes lokales Netzwerk (LAN) verfügt, müssen tatsächlich mehrere Anträge ausgefüllt werden. Die einzigen Kosten, die anfallen, sind jene für den Elektriker. Diese Kosten belaufen sich in den meisten Fällen auf CHF 100.– bis CHF 500.–. Wenn die einzelnen Gebäude durch eine LAN-Verbindung oder ein Glasfaserkabel miteinander verbunden sind, reicht es, ein Formular auszufüllen.

Ist das Swisscom-Netzwerk vor Hackerangriffen geschützt?

Das Swisscom-Netzwerk ist vor Hackerangriffen aus dem Internet geschützt. Allerdings gibt es keinen Schutz zwischen den verschiedenen am Netz angeschlossenen Schulen. Dies erlaubt eine einfache Datenübertragung zwischen den Schulen, birgt aber auch die Gefahr möglicher Hackerangriffe aus einer anderen Schule. Schulen, die einen Anschluss ohne Firewall und ohne Inhaltsfilterung gewählt haben (OpenNet), sind verpflichtet, sich selbst um die Sicherheit zu kümmern.

Kann sich eine Schule, die das SAI-Angebot nutzt, noch mehr schützen?

Es besteht natürlich die Möglichkeit, eine lokale Firewall einzurichten. Für Schulen, die dem Bildungsnetz angeschlossen sind, wird diese Lösung von der Swisscom nachdrücklich nicht empfohlen. Zwei hintereinandergeschaltete Firewalls können zu Störungen führen.