fritic092014-069.jpg

Technische Massnahmen

Es ist durchaus möglich, mit dem Einsatz technischer Massnahmen eine missbräuchliche Internetnutzung zu vereiteln. Dabei ist jedoch zu beachten, dass solche technischen Massnahmen nur einen Teil  zur Prävention beitragen, für sich alleine aber nicht genügen. Ihr Einsatz befreit nicht von der Pflicht, im Unterricht unter pädagogischem Gesichtspunkt den Gebrauch von ICT zu thematisieren.

Inhaltsfilterung

Um zu verhindern, dass Schülerinnen und Schüler auf rechtswidrige oder unangemessene Webseiten stossen, müssen die obligatorischen Schulen eine Inhaltsfilterung einrichten. Solch eine Inhaltsfilterung ist ein technisches Mittel, das automatisch jeden Zugriff auf illegale oder unangemessene Webseiten verunmöglicht. Schulen, die über einen von der Swisscom gesponserten Internetanschluss SAI ("Schulen ans Internet") verfügen, kommen automatisch in den Genuss eines wirksamen und ökonomischen Inhaltsfilterungs-Dienstes, verwaltet von der Fachstelle fri-tic:

>> Inhaltsfilterung

Die kantonalen Schulen (Gymnasien, Berufsschulen) verfügen ihrerseits über einen Inhaltsfilter-Dienst durch das ITA (Amt für Informatik und Kommunikation).

Andere Schulen sind verpflichtet, auf eigene Verantwortung und Kosten eine solche Dienstleistung zu erbringen.

Datenschutz

Die Einrichtung eines Antiviren-Programms sowie einer Firewall sind wichtige Massnahmen zum Schutz der persönlichen Daten, denn sie reduzieren die Gefahr des Zugriffs durch unbefugte Dritte oder dass bösartige Programme auf den Computer gelangen. Die Fachstelle fri-tic bietet den Schulen ein leistungsstarkes Antiviren-Programm zu günstigen Konditionen:

>> Zentralisierter Antivirus

Schulen, die über einen von der Swisscom gesponserten Internetanschluss SAI ("Schulen ans Internet") verfügen, sowie die kantonalen Schulen, kommen automatisch in den Genuss einer Firewall. Anderen Schulen wird wärmstens empfohlen, eine Firewall zum Schutz ihres Intranets einzurichten.