Konzept

Das fri-tic-Projekt ist ein Globalkonzept mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) auf die Anforderungen der Gesellschaft und der Berufswelt vorzubereiten. Es wurde am 18. September 2001 vom Grossrat verabschiedet (Dekret fri-tic, 91 Ja, 2 Nein, 9 Enthaltungen) und vom Staatsrat am 5. November 2011 in Kraft gesetzt.

Das fri-tic-Konzept ruht auf 3 Säulen: die Ausbildung der Lehrpersonen, die technischen und pädagogischen Ressourcen und die Ausrüstung (Computer, Netzwerk).

Säule 1 : Ausbildung der Lehrpersonen

Das frit-tic-Konzept legt fest, dass die Lehrpersonen eine gründliche Ausbildung erhalten, die sie befähigt, alle Aspekte der Medien und ICT im Unterricht wahrzunehmen. Einer Lehrperson kann dies nur gelingen, wenn sie sich sicher fühlt im Gebrauch von ICT und wenn sie über ein pädagogisches Konzept für diesen Bereich verfügt.

Von 2003 bis 2010 hat die Fachstelle fri-tic für mehr als 80% der Freiburgischen Lehrpersonen die Ausbildung im Bereich Medien und ICT organisiert und durchgeführt (duchschnittlich 30 Kursstunden). Um diese Ausbildungen erteilen zu können, und dank der Zuschüsse durch das Projekt PPP-SiN des Bundes, hat der Kanton Freiburg mehrere umfassende Zusatzausbildungen im Bereich Medien und ICT auf den Weg gebracht, von 2002 bis 2008.

>> Ausbildungskurse fri-tic 2003-2010
>> Zusatzausbildung für Ausbildner und Ansprechpersonen 2002-2004

Säule 2 : technische und pädagogische Ressourcen

Damit die erworbenen Kompetenzen und die technische Ausrüstung in den Schulen effizient genutzt werden können, sieht die zweite Säule des fri-tic-Konzepts vor, den Lehrpersonen für alltägliche Fragen und Probleme geeignete Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Eigens ausgebildete Verantwortliche, sog. Ansprechpersonen ICT, beraten und unterstützen vor Ort.

Die Fachstelle frit-tic hat 2003 ein Ausbildungsangebot für Ansprechpersonen ICT entwickelt. Von 2003 bis 2010 hat die Fachstelle mehrere solcher Ausbildungsgänge durchgeführt:

>> Ausbildung Ansprechpersonen 2003-2010 
>> Mandat für Ansprechpersonen ICT

Für weitergehende Fragen oder schwerwiegendere Probleme empfahl das Konzept die Schaffung einer kantonalen, zweisprachigen Fachstelle für den Bereich Integration ICT in den Unterricht: die Fachstelle fri-tic. Diese Fachstelle hat den Auftrag, ICT-Angebote aller Art für die Freiburger Schulen zu planen und zu koordinieren, wobei zu Beginn das Haupgewicht auf die Ausbildung der Lehrpersonen gelegt werden musste. Die Fachstelle ist ebenfalls beauftragt, ein pädagogisches Netzwerk aufzubauen zwecks Bereitstellung pädagogischer Lehr- und Lernressourcen sowie weiterer Dienstleistungen, wie z.B. die Beratung von Schulen.

Säule 3 : Ausrüstung der Schulen

Das fri-tic-Konzept sieht vor, dass alle Schulen über eine angemessene Informatikausrüstung verfügen, denn die Lernenden können sich nur in den ICT üben, wenn genügend Computer mit Internetanschluss vorhanden sind. Support und technische Betreuung müssen gewährleistet sein, weil nur zufriedenstellend funkionierende Geräte dazu beitragen können, die ICT in den Unterricht einzubinden.

Seit 2002 verwaltet die Fachstelle fri-tic das pädagogische Netzwerk. Dieses bietet den Schulen einen Gratis-Zugang zum Internet dank der Swisscom-Initiative SAI ("Schulen ans Internet"). Die Fachstelle gibt auch Empfehlungen zur ICT-Ausrüstung heraus für Schulen und Gemeinden. Sie erbringt zudem weitere Dienstleistungen, wie z.B. das Hosting von Schulwebseiten, das Aushandeln von Rahmenverträgen mit diversen Anbietern sowie die Bereitstellung eines zentralen Antivirus-Dienstes.

>> Swisscom-Angebot "Schulen ans Internet" (SAI) 
>> Meine Schule ausrüsten: Empfehlungen
>> Hosting von Schulwebseiten 
>> Zentralisierter Antivirus